26.03.2012, 20:30 Uhr: BKV Liga 2012 - 4. Spieltag

Bilanz: 8 / 2 / 8

Schützen Richrath - Lokomotive Langenfeld
4:1 (0:0)

Neues vom Spocht

An diesem zugigen Montagabend empfingen die Schützen mit leichter Verspätung die Lokomotive aus Langenfeld zum Spitzenspielkracher um die Tabellenführung auf der Tuspokampfbahn. Die Lokomotive hat in dieser Saison bekanntlich schon gut Fahrt aufgenommen und hielt dementsprechend in der ersten Halbzeit noch gut dagegen. Durch die hervorragende Organisation in der Schützenabwehr war allerdings in der Regel spätestens am Strafraum Endstation für die Lok. Doch auch in der Schützenoffensive fehlte noch der letzte Zug zum Tor und so ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Im zweiten Abschnitt wandelte sich das Bild dann schnell zu Gunsten der Schützen. Die Lokomotive kam mehr und mehr aus der Spur und musste schließlich den ersten Gegentreffer hinnehmen. Capi wich auf die rechte Seite aus und flankte den Ball mit viel Übersicht in den Strafraum. Dort stand halblinks Nico, der völlig zu recht den Spitznamen Kopfballungeheuer trägt, und köpfte den Ball gegen die Laufrichtung des Torwarts, der nichtmal mehr wie eine Bahnschranke fallen konnte, aus elf Metern ins Tor. Damit waren die Weichen eigentlich schon auf Sieg für die Schützen gestellt, doch die Lok blieb zunächst durch eine Standardsituation im Spiel. Der Schock des zügigen Ausgleichs währte bei den Schützen allerdings nur kurz.
Nur wenig später fand Martin mit einem Pass, für den man durchaus mal das Prädikat "Weltklasse" auspacken kann, den durchstartenden Giovanni, der den Ball sicher im Tor unterbrachte und sein Tor in vollen Zügen genoss. Nun war es natürlich allerhöchste Eisenbahn für die Lok, wenn sie wenigstens noch einen Punkt aus Richrath entführen wollte. Doch heute reichte gegen die Schützen der Dampf auf dem Kessel einfach nicht um auch nur annähernd in die Nähe des gegnerischen Strafraums zu kommen. So hatte Dennis, obwohl er sich eine schwere Verletzung am Finger zugezogen hatte, keine Mühe den Kasten sauberzuhalten.
Stattdessen begann sich nun Flo in die Torschützenliste einzutragen. Geschmeidig wie ein Schwarzfahrer umkurvte er mühelos das Begleitpersonal der Eisenbahner und schob den Ball zum beruhigenden 3:1 ins Tor.
Mit diesem Zwei-Tore-Rückstand war die Lok natürlich bereits deutlich in die Schranken gewiesen. Den wenigen mitgereisten Anhängern der Lok entgleisten dementsprechend langsam aber sicher alle Gesichtszüge, da sie zum zuggucken verurteilt waren und sich natürlich fragten ob der Zug in der Meisterschaft damit bereits abgefahren ist. Mit seinem zweiten Tor am heutigen Abend, mit dem er auch in der Torschützenliste wieder in der ersten Klasse mitspielt, schickte Flo die Lok nun endgültig aufs Abstellgleis. Die Schützen hingegen schienen heute geradezug unbesiegbar und können sich natürlich jetzt noch berechtigte Hoffnungen machen auf den EM-Zug aufzuspringen. Mit diesem Erfolgserlebnis im Gepäck konnte selbst der Spieler des Jahres nur müde schmunzeln, als ihm die Bahn auf die andere Rheinseite quasi vor der Nase wegfuhr.

Aufstellung Schützen

Torschützen

Spielnote: 2

flottes und intensives Spiel.

Ausgangsformation


Spieldaten

Schützen Lokomotive
Chancen 6 : 4
Torschüsse 4 : 9
Ecken 3 : 8
gelaufene KM 101.1 : 81.8
gespielte Pässe 240 : 196
Passquote 77 : 79
Ballbesitz 59 : 41
Zweikampfquote 54 : 46
Fouls 6 : 16
Abseits 3 : 2