03.09.2012, 20:30 Uhr: BKV Liga 2012 - 12. Spieltag

Bilanz: 8 / 2 / 8

Schützen Richrath - Lokomotive Langenfeld
3:1 (2:0)

Schützen!

An diesem sternenklaren Montagabend gaben die Schützen ihr Pflichtspielcomeback nach einer ungefähr siebenmonatigen Sommerpause. Obwohl in diesem Transferfenster nicht die ganz großen Millionenbeträge in die Mannschaft investiert wurden gingen die Schützen mit viel Selbstvertrauen in die Partie, schließlich sind sie jetzt auch schon wieder seit 11 Spielen ungeschlagen. Daran änderte auch die Tatsache das als Gegner kein geringerer als der Tabellendritte den Weg in die Tuspo Kampfbahn gefunden hatte nichts.
Die Lok legte allerdings gut los und konnte in der Anfangsphase noch einige Abstimmungsprobleme in der Schützenabwehr ausnutzen und teilweise sogar bis in den Strafraum vordringen. Die Schützen hielten aber wie gewohnt mit allem was sie hatten dagegen und konnten so ernsthafte Torgefahr oft in letzter Sekunde verhindern. Auch in der Offensive zeigten die Schützen wieder die Kaltschneuzigkeit die sie bereits die komplette Saison ausgezeichnet hat. Bereits eine der ersten ernsthaften Chancen konnte dann auch verwertet werden. Nach einer schönen Flanke von rechts konnte Henry den Abpraller an der Strafraumgrenze annehmen und den Ball überlegt neben den rechten Pfosten schlenzen.
Die Erleichterung auf Schützenseite war selbstverständlich groß und mit dieser verdienten Führung im Rücken konnte man nun endlich auch beruhigt das gefürchtete Schützenkombinationsspiel aufziehen. Eine dieser Kombinationen führte den Ball nach mehreren Zwischenstationen und endlosen "Ja! Ja! Ja! Ja! Ja! Ja! Ja!" Rufen schließlich auf die linke Seite zum Flügelflitzer dessen Namen man hier schon gar nicht merh erwähnen muss. Und dieser ließ es sich nicht nehmen aus vollem Lauf eine Flanke in den Strafraum zu schlagen, für die man durchaus mal das Prädikat "butterweich" auspacken kann. Im Sechzehner stieg anschließend Flo gegen die komplette Lok-Abwehr hoch und köpfte den Ball dermaßen in den Winkel, das dem Torwart nichts anderes übrig blieb als staunend in der Tormitte zu verharren.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit dann wieder ein ähnliches Bild wie zu Anfang der Partie. Die Lok kam einige Male bedenklich nah ans Schützentor und konnte einen Angriff sogar zum Anschlusstreffer verwerten. Doch der Schock bei den Schützen währte nicht lange und schon wenig später flogen dem Torwart auf der anderen Seite die Bälle wieder um die Ohren. Zunächst konnte er noch alle Schützenversuche entschärfen, doch als Flo alleine aufs Tor zulief konnte er sich nur noch durch eine Notbremse helfen. Der Schiri ließ mit Gelb Gnade vor Recht ergehen während sich Henry den Ball zum fälligen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze zurechtlegte. Kurz den Torwart ausgeguckt und zack, das Leder gefühlvoll in die Torwartecke geschossen. Der Schützenjubel war wieder groß, denn damit war natürlich eine kleine Vorentscheidung gefallen.
Dementsprechend relaxed brachten die Schützen die letzten Minuten über die Bühne und ließen hinten so gut wie nix mehr anbrennen.

Aufstellung Schützen

Torschützen

Spielnote: 1

nur eine Halbzeit ein Duell auf Augenhöhe, aber über 90 Minuten ein Festival der Tore und Torchancen.

Ausgangsformation


Spieldaten

Schützen Lokomotive
Chancen 7 : 4
Torschüsse 3 : 4
Ecken 11 : 1
gelaufene KM 90.4 : 85.8
gespielte Pässe 234 : 192
Passquote 73 : 81
Ballbesitz 49 : 51
Zweikampfquote 71 : 29
Fouls 16 : 10
Abseits 5 : 3